
Contracting-Anbieter/Energiedienstleister
SÜDWÄRME Gesellschaft für Energielieferung AG
Ansprechpartner: Wolfgang Götzendorfer
Tel.: +49 89 321706
E-Mail: wolfgang.goetzendorfer@suedwaerme.de
Objektort
80809 München
Projekt des Monats Mai 2026: Aus ALT mach NEU – Heizungsmodernisierung in München
In der Wohnanlage in der Schleißheimer Straße in München aus den 1960er Jahren stellte bislang ein Biomassekessel (Binder 300 kW, Baujahr 2006) die Wärmeversorgung sicher. Aufgrund des Alters und des sehr schlechten Anlagenzustands entschied sich die Eigentümergemeinschaft für eine zukunftssichere Lösung.
Die Ökotherm GmbH installierte als lokales Kompetenzcenter innerhalb von nur 16 Tagen die neue Doppelkesselanlage. Während der gesamten Umbauphase stellte eine mobile Heizstation die Wärmeversorgung zuverlässig sicher – ohne Komforteinbußen für die Bewohner:innen.
ECKDATEN DES PROJEKTS
Objektart
Wohnen
Bestandsgebäude
GEG-Erfüllungsoption 2024
H2– und Biomasseheizungen
Fläche & Anzahl der Gebäude
4.744 m2
1 Gebäude
Inbetriebnahme
2026
Vertragslaufzeit
15 Jahre
Energieart
Wärme
Contractingart
Energieliefer-Contracting
Energieträger
Holz
Anlagentechnik
2x Pelletskessel (je 108 kW, KWB)
mit doppelter Pelletsaustragung für maximale Betriebssicherheit





Fotos © SÜDWÄRME AG
Energieeffizienzmaßnahmen
Dämmung
Fernwartung
Hydraulischer Abgleich
MSR/Gebäudeleittechnik
Pumpenaustausch
Wärmemengenzählereinbau
Wärmeverteilung
Investitionssumme
292.000,00 EUR
Förderung
147.000,00 EUR
Förderprogramm: BioWärme Bayern, BEG
Baukostenzuschuss
115.000,00 EUR
Energiekosten vorher
ca. 61.000,00 EUR
Energiekosten nachher
ca. 53.000,00 EUR
End-Energieverbrauch alt
518 MWh/a
End-Energieverbaruch neu
420 MWh/a
ERFAHRUNGEN
Entstehungsgeschichte: Wie kam es zu der Entscheidung, die Maßnahmen mit Contracting umzusetzen? Wer war der Initiator des Projektes?
Die WEG hatte mit der bestehenden Kesselanlage massive Probleme und wollte die Heizanlage sanieren. Der hinzugezogene Kesselhersteller hat die Fa. Ökotherm darüber informiert, sich die Sache mal anzusehen. Dabei war schnell klar, dass eine Sanierung und ein Betrieb der Heizungsanlage über ein Energieliefer-Contracting mit der Südwärme die schnellste und einfachste Möglichkeit ist, die Wärmeversorgung sicher und wirtschaftlich zu lösen.
Welche Faktoren haben die Entscheidung für Contracting begünstigt? Was waren die Motive des Kunden? Welche Hindernisse mussten überwunden werden?
Der Handlungsdruck war aufgrund des Zustandes der Heizstation sehr hoch. Auch die Aussicht, alles aus einer Hand zu bekommen und den Anlagenbetrieb in professionelle Hände zu geben, stieß auf breite Zustimmung.
Besondere Vorteile oder Wirkungen des Projektes?
Der besondere Vorteil des Kunden, in Person des Hausverwalters, war, dass sich der Kunde nicht um die Themen, Bau der Heizanlage, Nutzung von Förderprogrammen und den späteren Betrieb zu kümmern braucht und es nur einen Ansprechpartner für alle Fragen gibt.
Motivation für Contracting bzw. Energiedienstleistung?
Die Motivation für den Abschluss des Contractingvertrages lag darin, dass kein Finanzierungsrisiko vorlag und Fördermittel genutzt werden konnten.
Mehrwerte neben der Energie(kosten-)einsparung?
Neben den Energiekosten liegt der Mehrwert darin, dass die Heizstation vollumfänglich von einem professionellen Anlagenbetreiber betrieben und 24 Stunden fernüberwacht wird. Für die WEG ein rund-um-sorglos-Paket.
Kurzes Resümee: Wie würden Sie das Projekt aus heutiger Sicht beurteilen? Was ist das Besondere an diesem Projekt?
Das besondere an dem Projekt lag darin, dass schon eine Pelletsheizung vorhanden war, der Hausverwalter das Thema extrem unterstützte und mit den Projektbeteiligten die Sanierung sehr schnell umgesetzt werden konnte.

