
Contracting-Anbieter/Energiedienstleister
SÜDWÄRME Gesellschaft für Energielieferung AG
Ansprechpartner: Rudi Maier
Tel.: +49 89 32170-6
E-Mail: rudi.maier@suedwaerme.de
Objektort
93474 Arrach
Projekt des Monats Juni 2014: Pellets statt Heizöl: Regenerative Wärmeversorgung für das Hotel Herzog Heinrich in Arrach
Mit der Umstellung von Heizöl auf Pellets, hat im Hotel Herzog Heinrich in Arrach das Ende des fossilen Zeitalters Einzug gehalten. Mit der neuen innovativen Wärmeversorgung werden ab November 2013 nun über 85 % der benötigten Wärme über einen 540 kW Grundlastkessel mit 16.500 Liter Pufferspeicher abgedeckt, die zusammen mit dem 60m3 Pelletslager in einem separaten Heizhaus untergebracht sind. Die vorhandenen Ölheizkessel (290 kW und 500 kW) werden zur Abdeckung der Spitzenlast sowie zur Redundanz verwendet.
Dass es zu dieser ganzheitlich orientierten Umstellung kam, ist allen Projektbeteiligten sowie den für die Erteilung von Genehmigungen zuständigen Behörden zu verdanken. Alle arbeiteten Hand in Hand. Nach der Konzeptentwicklung und Angebotsausarbeitung erhielt die Südwärme zusammen mit ihrem Kompetenzzentrum vor Ort, Karl Lausser GmbH aus Pilgramsberg, im November 2012 den Zuschlag für dieses Projekt. Im Vorfeld hatten die Verantwortlichen zwar selbst schon die Möglichkeiten einer alternativen Wärmeversorgung durch Pellets im Eigenbetrieb in Erwägung gezogen, diesen Gedanken aber wegen der hohen Investitionskosten einer Pelletsanlage mit separatem Heizhaus wieder verworfen.
Mit Südwärme-Energie-Contracting rechnet sich nun das Ganze und bietet immense Kostenvorteile für den Hotelbetrieb sowie die Appartement-WEG. Die Betreiber freuen sich, dank des innovativen Südwärme-Konzepts und des professionellen, eigenverantwortlichen Anlagenbetriebs durch das Südwärme-Kompetenzzentrum Karl Lausser GmbH über Heizkosten, die trotz der Amortisation der durch Südwärme getätigten Investitionen, immer noch deutlich unter den reinen Verbrauchskosten der alten Ölheizung liegen. Ein Konzept, das in vielen Fällen für Hotelbetriebe mit ähnlicher Aufgabenstellung funktioniert.
Bei ganzheitlicher Betrachtung der Aufwendungen für die Heizanlage, bestehend aus Kapital-, Betriebs- und Verbrauchskosten über die gesamte Laufzeit des Wärmelieferungsvertrages, wird das hohe Einsparpotential deutlich.
ECKDATEN DES PROJEKTS
Objektart
Hotel
Welche Art von Unternehmen waren beteiligt?
Heizungsinstallateur
Inbetriebnahme
2013
Energieart
Wärme
Contractingart
Energieliefer-Contracting
Energieträger
Holz
Öl
Anlagentechnik
Bau eines eigenen Heizhauses für Grundlastkessel + Pufferspeicher + Pelletslager
Pelletskessel (540 kW)
Pufferspeicher 16.500 Liter)
Brennstofflager (> 60 m3)
Spitzenlastkessel und Redundanz (in der vorhandenen Heizzentrale)
2 Ölkesselanzahl (290 kW und 500 kW)
Beide Kessel sind vorhanden

Investitionskosten
ca. 600.000,00 EUR
Förderung
Das Projekt wurde durch Förderungen das Programms BioKlima des Freistaates Bayern über das Technologie- und Förderzentrums (TFZ) Straubing und durch die KfW über das Programm Erneuerbare Energie gefördert.
Einsparung
Der CO2 Ausstoß wird mit der eingesetzten Technologie um 500 t pro Jahr gegenüber der Altanlage reduziert.

