Energieliefer-Contracting für Fachklinik Hochried

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Foto: © Klinik Hochried in Murnau

SÜDWÄRME Gesellschaft für Energielieferung AG

Ansprechpartner: Wolfgang Götzendorfer
Tel.: +49 89 321706
E-Mail: info@suedwaerme.de

82418 Murnau am Staffelsee

Die 1954 gegründete Klinik Hochried ist eine Fachklinik für stationäre medizinische Rehabilitation für Kinder und Jugendliche. Hier werden jährlich rund 1.500 Patienten in der stationären medizinischen Rehabilitation, 2.000 Patienten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, zirka 100 Patienten in der pädiatrischen Akutklinik sowie weitere 300 Patienten ambulant im Klinischen Therapie- und Förderzentrum versorgt. Im Rahmen einer grundlegenden Modernisierung sollten die bisherige Energieerzeugungsanlage samt Nahwärmeversorgungseinrichtung umfassend saniert werden.

Das neue Wärmeversorgungskonzept beruht auf einem Energiemix aus Wärme- und Stromerzeugung. Die Grundlast wird über ein erdgasbetriebenes BHKW zur gleichzeitigen Wärme- und Stromproduktion bereitgestellt. Der so eigenerzeugte Strom wird überwiegend direkt durch die Klinik Hochried verbraucht und ist wirtschaftlich günstiger als fremdbezogener Strom. Die Wärmeerzeugung des BHKW deckt rund 50 % der benötigten Wärmemenge ab. Die restlichen 50 % (Spitzenlast) werden über zwei moderne Erdgas- Brennwert-Kessel bereitgestellt.

Die Zuschaltung/ Abschaltung vom BHKW und den beiden Spitzenlastkesseln erfolgt vollautomatisch über die neue Regelungstechnik. Um ein häufiges Ein- / bzw. Ausschalten der BHKW-Anlage zu vermeiden, wurden zwei Wärmepufferspei-cher eingebaut. Innerhalb des neuen Energiekonzeptes wurde sowohl die komplette Energiezentrale als auch die über ein Nahwärmenetz verbundenen acht Unterstationen modernisiert. Um alle einzelnen Unterstationen bedienen und effizient betreiben zu können wurde eine moderne Steuer- und Regelungstechnik installiert.


Krankenhaus

2018

Strom
Wärme

Energieliefer-Contracting

Erdgas

BHKW (100 kWel, 160 kWth)
2x Erdgasbrennwertkessel (jeweils 750 kW)
2x Pufferspeicher
Neue Steuer- und Regeltechnik

Sollte mehr Strom erzeugt werden als durch die Klinik benötigt wird, wird der überschüssige Strom in das Netz des Stromnetzbetreibers zurück gespeist und entsprechend dem Preis an der Strombörse zuzüglich des Kraftwärmekoppelungs-Zuschlags vergütet.

Das Klinikum spart ab sofort jährlich rund 90.000,00 EUR an Energiekosten bei drastischer Reduktion der Emissionen in die Umwelt und gleichzeitiger Erhöhung der Verfügbarkeit der Anlage.

Im Vergleich zur herkömmlichen Wärmeerzeugung über Gaskessel und Strombezug über das öffentliche Netz, werden durch die Energieversorgung über das BHWK ca. 282 to CO2-Einsparung realisiert. Das entspricht einer Fahrleistung mit dem Auto bei einem CO2-Ausstoß von 135 g/km (derzeitiger Flottenverbrauch in Deutschland) von ca. 2.100.00 km.