Wärme für Moselbad Cochem

Foto: © Moselbad Cochem – zur Verfügung gestellt von Südwärme AG

SÜDWÄRME Gesellschaft für Energielieferung AG

Ansprechpartner: Rudi Maier
Tel.: +49 89 32170-6
E-Mail: rudi.maier@suedwaerme.de

56812 Cochem

Die Moselgemeinde Cochem, als Betreiber des attraktiven Erlebnisbades, möchte ihren Besuchern stets wohlige Wärme im Gebäude und eine angenehme Wassertemperatur gewährleisten. Die bestehende Ölheizung (Baujahr 1973) war zwar noch voll funktionsfähig, aber sowohl unter ökonomischen als auch ökologischen Gesichtspunkten nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Zudem musste auch ein Ausfall jederzeit in Betracht gezogen werden.

Eine rechtzeitige Sanierung stand also an. Hierbei sollten diese Hauptanforderungen erfüllt werden: Verbesserung der Energieeffizienz, Reduktion des CO2-Ausstoßes, Verbleib eines Großteils der Wertschöpfung in der Region und hohe Betriebssicherheit der Anlage. Die Stadt Cochem entschied sich mit einer europaweiten Ausschreibung dafür, eine durch Contracting betriebene Heizungsanlage mit Holzhackschnitzel mit der Südwärme AG aus Unterschleißheim bei München zu betreiben. Durch die Umsetzung der Anlagensanierung über Contracting wurde inzwischen aus einer alten Öl-Heizung eine moderne, umweltfreundliche Biomasseheizung, ohne den Investitionshaushalt zu belasten. Die weiteren Vorteile für die Stadt liegen in den niedrigeren jährlichen Wärmekosten gegenüber der alten Ölheizung, im unübertroffenen Komfort durch das Rund-um-sorglos-Paket der Südwärme AG und in der deutlichen CO2-Reduktion, durch Verwendung des nachwachsenden regionalen Energieträgers Holz, in Form von Hackschnitzeln, der wiederum von der heimischen Forstverwaltung geliefert wird. Dies stärkt letztendlich die regionale Wirtschaft. Die neue Anlage ist seit Ende 2006 in Betrieb und läuft dank der kompetenten Betreuung durch das Südwärme-Kompetenzzentrum, Firma Maxeiner GmbH, reibungslos.

Das besondere an diesem Objekt ist, dass es sich hier um eine gängig ältere Heizungsanlage handelte, die in Anbetracht des erprobten Südwärme Contracting Konzeptes mit überschaubarem Aufwand und einer umweltfreundlichen Holzhackschnitzelheizung saniert worden ist. Für die Grundlast sorgt ein 720 kW Kessel, der mit Hackschnitzel betrieben wird; Spitzenlasten werden über eine 860 kW Ölheizung abgedeckt.

Schwimmbad

2006

Wärme

Energieliefer-Contracting

Holz
Öl

Hackschnitzelkessel (720 kW)
Spitzenlastkessel, Öl (860 kW)
hydraulischer Schubbodenaustrag

Umbau des bestehenden Gebäudes für Biomasseheizzentrale und Hackschnitzelbunker mit Zufahrtsrampe und Einbringöffnung

Hier können CO2-Einsparungen von jährlich 650 Tonnen realisiert werden.