Das war der Jahreskongress 2026
26.06.2026 | Contracting ist das Betriebssystem der Wärmewende: Branche diskutiert über verlässliche Strukturen für eine bezahlbare und klimafreundliche Wärmeversorgung
Am 22. und 23.06.2026 versammelten sich in Berlin zahlreiche Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis auf unsere Einladung zum Jahreskongress der Contracting-Branche. Unter dem Leitmotiv „Contracting – das Betriebssystem der Wärmewende“ diskutierten die Teilnehmenden über die Zukunft einer bezahlbaren und zukunftsfähigen Wärmeversorgung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Wärmewende nicht nur technisch, sondern vor allem organisatorisch gelingen kann und welche Anpassungen notwendig sind, damit die Rahmenbedingungen mit der Praxis Schritt halten.
Wie ein Betriebssystem im Hintergrund sorgt Contracting dafür, dass die Wärmewende zuverlässig funktioniert und sich an neue Anforderungen anpassen kann. Contracting übernimmt dabei weit mehr als die reine Wärmelieferung. Energiedienstleister planen, finanzieren, errichten und betreiben moderne Wärmeanlagen und verbinden damit technische Umsetzung, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit. Für die Teilnehmer:innen des Kongresses war klar: Die Wärmewende braucht Strukturen, die kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglichen.
Ein zentrales Diskussionsthema war die aktuelle Gesetzgebung der Bundesregierung. Bereits bei der Opening Night am Vorabend unseres Kongresses diskutierten Vertreter:innen aus Bundeswirtschaftsministerium, Bundestag und Branche über die geplanten Änderungen im Gebäudebereich und die Auswirkungen auf die Wärmewende.
Am 22. und 23.06.2026 versammelten sich in Berlin zahlreiche Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis auf unsere Einladung zum Jahreskongress der Contracting-Branche. Unter dem Leitmotiv „Contracting – das Betriebssystem der Wärmewende“ diskutierten die Teilnehmenden über die Zukunft einer bezahlbaren und zukunftsfähigen Wärmeversorgung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Wärmewende nicht nur technisch, sondern vor allem organisatorisch gelingen kann und welche Anpassungen notwendig sind, damit die Rahmenbedingungen mit der Praxis Schritt halten.
Wie ein Betriebssystem im Hintergrund sorgt Contracting dafür, dass die Wärmewende zuverlässig funktioniert und sich an neue Anforderungen anpassen kann. Contracting übernimmt dabei weit mehr als die reine Wärmelieferung. Energiedienstleister planen, finanzieren, errichten und betreiben moderne Wärmeanlagen und verbinden damit technische Umsetzung, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit. Für die Teilnehmer:innen des Kongresses war klar: Die Wärmewende braucht Strukturen, die kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglichen.
Ein zentrales Diskussionsthema war die aktuelle Gesetzgebung der Bundesregierung. Bereits bei der Opening Night am Vorabend unseres Kongresses diskutierten Vertreter:innen aus Bundeswirtschaftsministerium, Bundestag und Branche über die geplanten Änderungen im Gebäudebereich und die Auswirkungen auf die Wärmewende.


Vorabend des Jahreskongresses mit Diskussionsrunde um Stephanie von Ahlefeldt (BMWE) und Dr. Alaa Alhamwi (Bündnis 90/Die Grünen)
Stephanie von Ahlefeldt, Abteilungsleiterin Wärme und Energieeffizienz im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, betonte die Bedeutung von Energiedienstleistern als professionelle Umsetzer:innen der Wärmewende. Mit dem geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz wolle die Bundesregierung mehr Technologieoffenheit schaffen, den Sanierungsstau auflösen und Gebäudeeigentümer:innen größere Freiheiten bei der Wahl ihrer Wärmeversorgung ermöglichen. Hinsichtlich eines möglichen Wegfalls des Betriebsverbots für alte Heizungen zeigte sie sich überzeugt, dass notwendige Modernisierungen dennoch stattfinden würden.
Kritik an diesem Kurs äußerte der Bundestagsabgeordnete Dr. Alaa Alhamwi von Bündnis 90/Die Grünen. Er warnte davor, dass ineffiziente fossile Heizungen länger im Bestand verbleiben könnten und dadurch sowohl Klimaziele als auch die langfristige Bezahlbarkeit des Heizens gefährdet würden. Aus seiner Sicht drohten zusätzliche Unsicherheiten für Investitionen und langfristige Planungsprozesse.
Auch aus unserer Sicht sendet die geplante Streichung des Betriebsverbots alter Heizungen widersprüchliche Signale. „Ein Betriebssystem, das die Wärmewende zuverlässig steuern soll, braucht klare Regeln. Wer den Weiterbetrieb alter fossiler Heizungen erleichtert, schafft neue Unsicherheiten statt Orientierung. Wir riskieren damit, dass ineffiziente Anlagen länger im Gebäude verbleiben und notwendige Investitionen aufgeschoben werden“, sagte unser Vorsitzender des Vorstandes, Tobias Dworschak. „Die Folge wären höhere langfristige Kosten für Verbraucher:innen sowie ein Rückschlag für die Dekarbonisierung des Gebäudebestands.“
Neben den regulatorischen Rahmenbedingungen beschäftigte sich der Kongress intensiv mit der Frage der Bezahlbarkeit klimaneutraler Wärme. Politik und Branche waren sich einig, dass die Wärmewende sozialverträglich gestaltet werden muss. Diskutiert wurden unter anderem Fragen der Preistransparenz sowie die Rolle staatlicher Unterstützung bei der Finanzierung der unumgänglichen Maßnahmen. Gleichzeitig machte die Branche deutlich, dass die soziale Abfederung der Wärmewende eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe bleibt und nicht allein von den Unternehmen getragen werden kann.
Auch aus unserer Sicht sendet die geplante Streichung des Betriebsverbots alter Heizungen widersprüchliche Signale. „Ein Betriebssystem, das die Wärmewende zuverlässig steuern soll, braucht klare Regeln. Wer den Weiterbetrieb alter fossiler Heizungen erleichtert, schafft neue Unsicherheiten statt Orientierung. Wir riskieren damit, dass ineffiziente Anlagen länger im Gebäude verbleiben und notwendige Investitionen aufgeschoben werden“, sagte unser Vorsitzender des Vorstandes, Tobias Dworschak. „Die Folge wären höhere langfristige Kosten für Verbraucher:innen sowie ein Rückschlag für die Dekarbonisierung des Gebäudebestands.“
Neben den regulatorischen Rahmenbedingungen beschäftigte sich der Kongress intensiv mit der Frage der Bezahlbarkeit klimaneutraler Wärme. Politik und Branche waren sich einig, dass die Wärmewende sozialverträglich gestaltet werden muss. Diskutiert wurden unter anderem Fragen der Preistransparenz sowie die Rolle staatlicher Unterstützung bei der Finanzierung der unumgänglichen Maßnahmen. Gleichzeitig machte die Branche deutlich, dass die soziale Abfederung der Wärmewende eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe bleibt und nicht allein von den Unternehmen getragen werden kann.

„Die Wärmewende braucht mehr als neue Technik. Sie braucht verlässliche Strukturen und Menschen, die Verantwortung übernehmen. Unser Kongress hat gezeigt, dass die Branche bereit ist, bestehende Lösungen weiterzuentwickeln und auf neue Herausforderungen zu reagieren. Denn ein gutes Betriebssystem wird kontinuierlich verbessert und an neue Entwicklungen angepasst. So kann Contracting auch künftig ein zentraler Baustein für eine bezahlbare, klimafreundliche und sichere Wärmeversorgung sein.“

























