Was braucht die Wärmewende vor Ort? Am 20. September wählt Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag. Im Wahlkampf beschäftigen sich die Spitzenkandidat:innen auch mit der Frage, wie die Wärmewende im Land gelingen kann. Wir haben bei den Parteien etwas genauer nachgefragt und wollten wissen, welche Ideen sie verfolgen und wo sie die größten Herausforderungen sehen. Außerdem berichtet Viola Bortsch, unser Verbandsmitglied der Stadtwerke Ludwigslust-Grabow, woran es konkret in der Praxis hakt, was sie sich für ihr Unternehmen wünscht und wie es weiter gehen kann. Wie immer wünschen wir viel Spaß beim Reinhören!
Teilnehmer: Tobias Dworschak, vedec e.V. und Dave Welmert, vedec e.V., Viola Bortsch, Geschäftsführerin Stadtwerke Ludwigslust-Grabow, Spitzenkandidatin und MdB Claudia Müller, Bündnis 90/ Die Grünen, energiepolitischer Sprecher und MdL Wolfgang Waldmüller, CDU
Länge: 01:06:13 Stunde
Themen:
Intro – 00:00 bis 08:51
Gespräch mit der Viola Bortsch, Geschäftsführerin der Stadtwerke Ludwigslust-Grabow – 08:51 bis 30:00
Gespräch mit der Spitzenkandidatin und MdB Claudia Müller, Bündnis 90/ Die Grünen – 30:00 bis 43:13
Gespräch mit dem energiepolitischen Sprecher und MdL Wolfgang Waldmüller, CDU – 43:13 bis 01:06:13
Wahlprüfsteine:
Außerdem haben wir die Parteien (CDU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zu zentralen Fragen rund um Contracting, Wärmewende und kommunale Wärmeplanung befragt und daraus Wahlprüfsteine erstellt. Contracting kann aus Sicht der Parteien eine wichtige Rolle bei der Finanzierung und Umsetzung der Energie- und Wärmewende spielen. Wie genau diese Rolle ausgestaltet werden soll, bewerten die Parteien jedoch unterschiedlich. Während CDU und FDP auf Contracting, Technologieoffenheit, Marktwirtschaft und weniger Ordnungsrecht setzen, betonen die Grünen einen verbindlichen Ausstieg aus fossilen Strukturen, während die SPD stärker auf kommunale Stadtwerke und bestehende Marktmechanismen setzt. Auch bei der Förderung, kommunaler Wärmeplanung und dem Gebäudemodernisierungsgesetz reichen die Positionen von Bürokratieabbau und mehr Wahlfreiheit (CDU/FDP) über stärkere öffentliche Unterstützung und verbindliche Klimaziele (Grüne) bis hin zu einer stärkeren Rolle kommunaler Stadtwerke und gezielter Förderung (SPD).




