Edgar. Eine Marke des Freiberg Instituts

Contractoren müssen bei der Planung von Wärmeprojekten einen zentralen Zielkonflikt lösen: wettbewerbsfähige Wärmepreise für Kunden anbieten und gleichzeitig eine wirtschaftlich tragfähige Rendite sicherstellen. Gleichzeitig unterliegen Projekte zahlreichen Unsicherheiten, etwa durch volatile Energiemärkte, sich verändernde regulatorische Rahmenbedingungen oder technologische Entwicklungen.
Darüber hinaus erfordert die Planung von Contracting-Projekten die koordinierte Betrachtung vieler Faktoren – von Anlagenkonzepten und Wärmebedarfen über Wärmepreise und Preisgleitklauseln bis hin zu Finanzierungs- und Liquiditätsstrukturen über die gesamte Vertragslaufzeit.
Preiskalkulation mit Edgar
Die Software ermöglicht die simulationsbasierte Bewertung von Wärmeversorgungskonzepten für Gebäude und Quartiere. Dabei werden unter anderem hybride Anlagenkonzepte, Wärmebedarfsentwicklungen, minutengenaue Zeitverläufe, Wärmepreiskalkulationen inklusive Preisgleitklauseln sowie Finanz- und Liquiditätsplanungen berücksichtigt.

Auf Basis von mehr als 10.000 automatisierten Simulationen können unterschiedliche Anlagenkonfigurationen systematisch verglichen und hinsichtlich technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Kriterien bewertet werden. Dies ermöglicht objektive Variantenvergleiche, Stresstests sowie Risikobewertungen und unterstützt Contractoren dabei, belastbare Entscheidungen für langfristige Projekte zu treffen.
Edgar wird sowohl als Software-as-a-Service für eigenständige Analysen eingesetzt als auch im Rahmen von Beratungsprojekten, beispielsweise bei komplexen Projektentwicklungen oder strategischen Fragestellungen.

Weitere Informationen:
https://go-edgar.de/waermecontracting