ExpertenTalk: Pflicht zur 65%-igen Nutzung erneuerbarer Energien in Heizungen ab 2024

Wie die künftige Wärmeversorgung auf Basis von Erneuerbaren Energien samt geballter Energieeffizienz aussehen soll, hat das Bundeswirtschafts- und Klimaschutzministerium (BMWK) nicht nur mit dem Osterpaket im März 2022, sondern ebenso mit dem Konzeptpapier zur 65 %-igen Nutzung Erneuerbarer Energieträger in neuen Heizungen ab 2024 konkretisiert. Seither liegen umfassend novellierte Energiegesetze und weitere Umsetzungskonzepte vor, welche die dezentrale Versorgung der Wohnungswirtschaft neu determinieren.

Mit Wirkung zum 01.01.2023 wird unter anderem der Primärenergiebedarf von Neubauten vom 0,75 fachen auf das 0,55 fache abgesenkt (d.h. der Effizienzhaus-55-Standard statt des bis dahin noch gültigen EH 75 eingeführt), ab dem 01.01.2023 ist eine bessere Anrechenbarkeit von gebäudenah erzeugtem solaren Strom (vgl. § 23 Abs. 1 GEG) sowie eine deutlich leichtere Ermittlung des Jahres-Primärenergiebedarfs möglich. Damit werden die bislang widersprüchlichen Anreize zwischen der Vergütungssystematik des EEG und der Gebäudebilanzierung nach GEG beendet. Für die Erfüllung des geplanten 65 %-igen Anteils Erneuerbarer Energien in neuen Heizungen, sind diese Neuerungen nicht unerheblich.

Nun gilt es die neuen Anforderungen der Wärmeversorgung an zulässige Erfüllungsoptionen zu koppeln. Dazu hat das BMWK ein Konzeptpapier vorgelegt, über das wir gemeinsam mit Ihnen sprechen möchten. In einem Punkt ist das BMWK deutlich, die zulässigen Erfüllungsoptionen des 65 %-igen EE-Anteils in neuen Heizungen ab 2024 sollen in der bevorstehenden GEG-Novelle verankert werden. Insbesondere Contracting-Anbieter sind daher als Experten in der zunehmend komplexer werdenden Energieversorgungssystematik gefragt.

In diesem interaktiven Gesprächsformat stellt Ihnen stellt Ihnen unser Experte – Rechtsanwalt Dr. Dirk Legler, Mitglied im Juristischen Beirat des vedec – das Konzeptpapier zur 65 %-igen Nutzung Erneuerbarer Energieträger in neuen Heizungen ab 2024 vor und informiert zugleich über die aktuellen gesetzlichen Neuerungen, die schon in Kraft sind und den geplanten Weg aufzeigen. Anschließend stellen wir Ihnen unsere Vorschläge vor, die wir in die politische Diskussion eingebracht haben und möchten mit Ihnen gemeinsam über die Zielrichtung und die bisher ersichtlichen Tendenzen diskutieren. Bringen Sie eigene Vorschläge ein und gestalten Sie mit uns den Prozess oder vollziehen ihn nach. Zwei Aspekte sind uns hierbei besonders wichtig: Chancengleichheit für Contracting-Lösungen und die Vermeidung weiterer Überregulierung.
Verschoben auf den 14.11.2022, 10:00 – 11:30 Uhr
(vorher 05.10.2022)
Online über „Zoom“
RA Dr. Dirk Legler, Rechtsanwälte Günther
Dave Welmert, vedec e.V.
Das Online-Seminar findet über die Anwendung „Zoom“ statt. Über einen Link, der Ihnen vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail zugesandt wird, müssen Sie einen kleinen Client (.exe-Datei) herunterladen und installieren. Sie haben aber auch die Möglichkeit über Ihren Webbrowser teilzunehmen.

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Die Teilnehmer erhalten vor bzw. während der Veranstaltung die Unterlagen zum Seminar in digitaler Form.

Kosten: 145,00 € zzgl. 19% MwSt.

Mitglieder mit dem Status »Plus« erhalten einen Nachlass von 20 % der Teilnahmegebühr. Mitglieder mit dem Status »Basis« erhalten einen Nachlass von 10 % der Teilnahmegebühr. Diese Rabatte werden bei der Rechnungsstellung berücksichtigt.

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