Das Energieeffizienzgesetz: Chancen für Energiedienstleister

Die Energieeffizienz hat ein eigenes Bundesgesetz. Am 18. November 2023 ist das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) in Kraft getreten. Für Energiedienstleister zählt das EnEfG maßgeblich zu den wichtigsten rechtlichen Änderungen des Jahres 2024, neben dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) und der Rahmengesetzgebung zur kommunalen Wärmeplanung (WPG). Das EnEfG setzt Ziele zur Senkung des Primärenergieverbrauchs und des Endenergieverbrauchs fest, die bis 2030 erreicht werden sollen. Zusätzlich konkretisiert es das aus der europäischen Gesetzgebung stammende jährliche Ziel zur Einsparung von Endenergie, in dem es mit Wirkung ab 01.01.2024 jährliche Energieeinsparverpflichtungen für Bund und Länder festlegt.

Darüber hinaus enthält das neue EnEfG spezifische Vorgaben. Etwa Anforderungen an die Steigerung der Energieverbrauchseffektivität oder die Pflicht für Großunternehmen, Energie- oder Umweltmanagementsysteme einzuführen und konkrete Pläne zur Umsetzung von wirtschaftlichen Energieeffizienzmaßnahmen zu erstellen. Auch kleinere Unternehmen werden durch das neue EnEfG zur Erstellung von konkreten Umsetzungsplänen und zur Veröffentlichung aller wirtschaftlichen identifizierten Endenergieeinsparmaßnahmen verpflichtet. Für Unternehmen ist die Erfüllung der Vorgaben aus dem EnEfG ohne fachliche Begleitung oftmals herausfordernd. Energiedienstleister können hier durch Energieliefer- und Einspar-Contracting mit ihrer fachlichen Expertise unterstützen und Unternehmen bei ihren Pflichten tatkräftig unterstützen. Auch in Sachen Abwärme hat das EnEfG konkrete Regelungen formuliert. Abwärme soll nutzbar gemacht werden und so die Energieeffizienz weiter steigern. Dafür muss Abwärme in Unternehmen nun konsequent vermieden, verwendet oder an ein Onlineportal gemeldet werden, damit Abnehmer gefunden werden können.

Doch was bedeutet das Gesetz konkret für Energiedienstleister? Wie wirken sich die verbindlichen Effizienzziele auf laufende und künftige Projekte aus? Welche Ergebnisse sind aus den neuen Vorgaben für Energie- und Umweltmanagement zu erwarten? Was bedeutet die verschärfte Nutzungspflicht von Abwärmepotenzialen? Ist Abwärme aus Rechenzentren nun besser erschließbar? Was folgt aus Sicht des Energiedienstleisters aus der jetzt vorgesehenen „Plattform für Abwärme“? Die Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) hat zwischenzeitlich ein Merkblatt veröffentlicht, in welchem die konkreten Auskunfts- und Informationspflichten der betreffenden Unternehmen genauer erläutert werden. Gerne diskutieren wir dazu mit Ihnen.
Abgesagt: 22.04.2024, 10:00 – 11:30 Uhr
Online über „Zoom“
Dr. Dirk Legler, Rechtsanwälte Günther
Das Online-Seminar findet über die Anwendung „Zoom“ statt. Über einen Link, der Ihnen ca. eine Woche vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail zugesandt wird, müssen Sie einen kleinen Client (.exe-Datei) herunterladen und installieren. Sie haben aber auch die Möglichkeit über Ihren Webbrowser teilzunehmen.

Hinweis: Wir empfehlen Ihnen dringend, sich rechtzeitig vor dem Online-Seminar zu registrieren, um so das Zoom-Tool zu testen. Sollten Sie Probleme beim Herunterladen des Programms haben, bitten wir Sie sich an Ihre IT-Abteilung zu wenden. Sie können dann über ein internetfähiges Gerät, wie PC, Laptop oder Tablet mit Lautsprecher und stabiler Internetleitung teilnehmen. Eine Teilnahme per Telefon ist zwar ebenfalls möglich, wir empfehlen jedoch eine Teilnahme mit o.g. Geräten, da u.a. mit PowerPoint-Präsentationen gearbeitet wird.
Die Teilnehmer erhalten vor bzw. während der Veranstaltung die Unterlagen zum Seminar in digitaler Form.

Kosten: 145,00 € zzgl. 19 % MwSt.

Mitglieder mit dem Status »Plus« erhalten einen Nachlass von 20 % der Teilnahmegebühr. Mitglieder mit dem Status »Basis« erhalten einen Nachlass von 10 % der Teilnahmegebühr. Diese Rabatte werden bei der Rechnungsstellung berücksichtigt.

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